Stadtbaum Konzentrat
| Verpackungseinheit | Preis | Mengeninfo |
|---|---|---|
| BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) | € 524,00 | |
| BigBag (1 to - nur auf Bestellung) | € 740,00 | |
| 1 m³ (lose) | € 500,00 | |
| 1 to (lose - ab 5 Tonnen) | € 710,00 |
Die Baumgrube mit einer Schicht von 30 cm Grobschotter (100-150 mm Körnung ohne Feinanteil) füllen und mit einer Straßenwalze gut verdichten. Anschließend das Stadtbaum Konzentrat im Gemisch mit Quarzsand (Verhältnis 1:4) in Schichten von 5 cm aufbringen und mit einem 3/4 Zoll Wasserschlauch in die Hohlräume des Grobskelettes einspülen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis alle Hohlräume des Grobskelettes mit der Feinsubstrat-Mischung gefüllt sind. Danach die nächste Schicht von Grobschotter aufbringen, wieder verdichten und wieder diese Feinsubstrat-Mischung einspülen. Eine derart hergestellte Baumgrube sollte 20-30 m³ Volumen aufweisen und ist komplett überbaubar (also mit Straßen, Gehsteige etc). Das gesamte Oberflächenwasser der Umgebung (inkl. Dachwässer) kann in diese Gruben eingeleitet werden. Wichtig ist dazu einen Überlauf in den Kanal vorzusehen. Pro Kubikmeter Baumgrube werden 250 Liter (also 25 %) dieser Feinsubstrat-Mischung benötigt.
Dieses Produkt enthält stabil gebundenen, klimawirksamen Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff wurde bereits zertifiziert und in Form von CO2-Zertifikaten abgegolten. Ein weiterer Verkauf derartiger Zertifikate ist für dieses Produkt daher nicht möglich.
Das Pflanzen von Bäumen wird in den Städten immer wichtiger, um diese einerseits zu kühlen und um andererseits auch die Wassermengen besser zu beherrschen. Vor allem wenn es kein getrenntes Kanalsystem git, rechnet sich diese innovative Art der Baumpflanzung innerhalb weniger Jahre durch die Einsparungen in der Kanalisation. Zusätzlich wachsen die Bäume kräftig und gesund heran und widerstehen auch den immer stärker werdenden Witterungsereignissen wesentlich besser. Es gibt praktisch kaum mehr Ausfälle nach der Pflanzung und der Pflegeaufwand wird deutlich reduziert. Der erste Straßenzug in Österreich, der nach diesem System im Jahr 2017 hergestellt worden ist, ist die Eggenberger Allee in Graz.
Die Herausforderung in der Substratentwicklung war die Stabilität - schließlich soll der Baum zumindest 100 Jahre in diesem Substrat stehen. Daher kommen als Komponenten nur stabile und aktivierte Pflanzenkohle, sowie entsprechend stabiler Quarzsand in Frage.
Bei längeren Transportwegen empfehlen wir statt dem Produkt Stadtbaum Feinsubstrat das Konzentrat. Quarzsand ist fast überall lokal in guter Qualität verfügbar und es macht aus Gründen der Nachhaltigkeit keinen Sinn, Sand über große Distanzen zu transportieren.
Dieses Konzentrat wurde im Auftrag der Stadt Graz und der Zusammenarbeit von DI Erwin Murer entwickelt um zwischen den groben Steinen des Bodenskelettes ein dauerhaftes und gut durchwurzelbares Substrat zu haben. Es besteht aus unserem Bodenaktivator der speziell für die Stadtbaumpflanzung optimiert wurde. Vor Ort muss dann im Verhältnis 1:4 das Konzentrat mit Quarzsand gemischt werden.
Schüttgewicht: 0,6 to/m3
Produktvideo
Stadtbaum Pflanzung der Zukunft
In diesem Video zeigen wir Euch ein völlig neues System zur Pflanzung von Stadtbäumen.
Kundenmeinungen
Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.
Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.
Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:
Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.
Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.
Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.
Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!
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