Nach der Einebnung und Herstellung der Drainageschlitze wird diese Erde in einer Schichtstärke von üblicherweise 14 cm aufgetragen und planiert. Anschließend wird der Rasen gesät, bzw. der Rollrasen verlegt.
Wir empfehlen diese Erde ausschließlich für die Herstellung von Sportflächen und nicht für Rasenflächen im Hausgarten, da der Pflege- und Düngeaufwand auf dieser Erde deutlich höher ist.
- Unsere Sportrasentragschicht ist fertig gemischt und muss nur mehr entsprechend der ÖNORM B2606-1 eingebaut werden: Es entfallen sämtliche Kosten für die Aufbereitung und Mischung vor Ort!
- Unsere Sportrasentragschicht ist standardisiert und wird immer mit den gleichen Rohmaterialien hergestellt - auch wenn nur geringe Mengen gebraucht werden (Ausbesserungsarbeiten). Man bekommt immer das exakt gleiche Produkt und kann jederzeit nachbestellen!
- Unsere Sportrasentragschicht ist zu 100% ÖNORM-konform: Alle geforderten Daten, wie z.B.: Sieblinie, Wasserdurchlässigkeit, Wasserspeicherfähigkeit, organische Substanz etc. werden nicht nur eingehalten, sondern liegen im optimalen Bereich. (Laut Gutachten ist eine Verbesserung dieses Substrates nicht mehr möglich!)
- Die Nährstoffversorgung wurde optimiert: Alle Nährstoffe - mit Ausnahme von Stickstoff - sind für die ersten Jahre in ausreichender Menge enthalten. Für Stickstoff gibt es einen genauen Düngungsplan, sodass ein optimales Pflanzenwachstum 100%ig gewährleistet ist. Da ausschließlich Stickstoff nachgedüngt werden muss, ergibt sich eine deutliche Kostenersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Substraten.
- Unsere Sportrasentragschicht ist praktisch unkrautfrei! Ackererde enthält durchschnittlich 60 Unkrautsamen pro Liter und wird aus diesem Grund nicht für die Herstellung verwendet. Außerdem ist jede Ackererde anders und dadurch könnte kein standardisiertes Produkt hergestellt werden. "Unkrautfreiheit" bedeutet bei diesem Massenprodukt, dass maximal 1 Unkrautsamen pro Liter enthalten sein darf (im Vergleich zu 60 Unkrautsamen pro Liter in der Ackererde!).
- Unsere Sportrasentragschicht ist mikrobiologisch stabil und biologisch hoch aktiv: Die vorhandenen Boden-Mikroorganismen sind der wichtigste Faktor für die Bodenfruchtbarkeit und das Pflanzenwachstum. Rasenfilz wird rasch abgebaut und zu wertvollem Humus umgewandelt. Durch das Bodenleben werden die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen gegen Schädlingsbefall (z.B. Pilzkrankheiten) gestärkt.
Quarzsand und Kompost
Siebung: 15 mm
Schüttgewicht: 1,4 to/m3
Schüttgewicht verdichtet: 1,6 to/m3
Unsere Sportrasentragschicht ist die erste, die standardisiert mit genau definierten Rohstoffen gemäß ÖNORM B2606-1 hergestellt und vermarktet wird.
Kundenmeinungen
Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.
Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.
Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:
Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.
Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.
Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.
Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!
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