Bodenaktivator
| Verpackungseinheit | Preis | Mengeninfo |
|---|---|---|
| 20 L Sack | € 32,90 | |
| BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) | € 574,00 |
Weinbau:
Für die flächige Anwendung im Obst- und Weinbau empfehlen wir die Anwendung als im Feinwurzelbereich: Dazu zwischen den Baum/Stockreihen und der Fahrgasse Löcher bohren (5 cm Durchmesser, 30-50 cm tief) und diese Löcher mit Bodenaktivator auffüllen (Aufwandsmenge: 1 Liter Bodenaktivator/Loch). Die Wurzeln haben dadurch die freie Entscheidung, wie intensiv dieser Bereich durchwurzelt wird und es kommt dadurch zu einer perfekten Ernährung der Pflanzen. Rund um diesen Bohrkern startet sofort der Humusaufbau und der Boden wird von Jahr zu Jahr fruchtbarer. Bei Neupflanzungen 1-2 Liter Bodenaktivator direkt in die Pflanzgrube einmischen.
Andere Anwendung:
Um vorhandene Erden für Topf- oder Kübelpflanzen aufzudüngen wird ein Zusatz von 3-5 % Bodenaktivator empfohlen (also 3-5 Liter pro 100 Liter Fertigerde). Der Aktivator muss gut mit der Erde vermischt werden. Umgerechnet auf die Fläche bedeutet dies 3-5 Liter pro m²: den Aktivator aufbringen und oberflächlich einarbeiten. Bislang konnte nicht beobachtet werden, dass mit diesem Aktivator eine Überdüngung möglich ist. In wissenschaftlich geführten Topfversuchen wurden bis zu 10 % des Aktivators in die Substrate eingemischt - mit besten Resultaten!
Prinzipiell gilt: Je schlechter der Boden desto mehr Aktivator kann eingesetzt werden. Je besser der Boden desto geringer ist ein erkennbarer Nährstoffeffekt. Der Humusaufbaueffekt bleibt aber immer bestehen und ist umso höher, je besser der Boden ist!
Der Bodenaktivator ist eher wie ein Dünger zu behandeln und nicht wie eine Fertigerde! Mehr als 10 % dürfen in ein Substrat nicht eingemischt werden!
Dieses Produkt enthält stabil gebundenen, klimawirksamen Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff wurde bereits zertifiziert und in Form von CO2-Zertifikaten abgegolten. Ein weiterer Verkauf derartiger Zertifikate ist für dieses Produkt daher nicht möglich.
Die Nährstoffe und Spurenelemente werden an der Oberfläche der Bio Pflanzenkohle und in den Poren festgehalten und bleiben dennoch immer pflanzenverfügbar. Die Pflanze kann sich also direkt und bedarfsgerecht bedienen. Durch die Besiedelung mit Humusbiologie und dem Vorhandensein aller benötigten Mineralien, kann - von der Oberfläche des Aktivators ausgehend - Humusaufbau im Boden starten. Der Sonnenerde Bodenaktivator wird von der vorhandenen Bodenbiologie sofort aufgenommen und in Bodenhumus umgewandelt. Die Wirkung ist sofort nach der Anwendung durch ein besseres und gesundes Pflanzenwachstum erkennbar.
Bei mehrjähriger Anwendung entsteht aus dem eigenen Boden eine "Terra Preta" - ab diesem Zeitpunkt ist keine Düngung mehr erforderlich.
Unsere Bio Pflanzenkohle wird mit Steinmehl und Hornspänen in eine aktive Kompostmiete eingemischt, die sich gerade in der Humusaufbauphase befindet. Dabei wird der Stickstoff aus den Hornspänen freigesetzt und im Pilzeiweiß gebunden. In Verbindung mit Stickstoff ist die Oberfläche der Bio Pflanzenkohle ein idealer Lebensraum für die Pilzbiologie. Nach 4-6 Wochen ist dieser Prozess abgeschlossen und der fertige Bodenaktivator wird mit einem 8 mm Sieb herausgesiebt. Dabei wird ein Großteil des Bio Kompostes aus dieser Mischung entfernt.
Siebung: 8 mm
Schüttgewicht: 0,6 to/m3
Kundenmeinungen
Es ist absolut empfehlenswert und gewünscht, unsere Hanferde wieder zu verwenden. Das einzige, was Du dafür tun musst ist, dem Bodenleben zwischen den Zyklen zusätzlich Nährstoffe und Mineralien zur Verfügung zu stellen.
Du kannst dafür die groben Wurzeln aus dem vorhergehenden Zyklus entfernen (sog. „till“ -Anbau vom englischen till = pflügen) und Deine Hanferde anschließend mit 10 vol% von unserem Bodenaktivator durchmischen. Dieser enthält bereits aktivierte Pflanzenkohle, Gesteinsmehl und die richtige Mikrobiologie. Also in der Praxis auf 10 Liter verbrauchte Hanferde 1 Liter Bodenaktivator untermischen. Es empfiehlt sich aus Gründen des handlings dafür den Topf nach der Ernte einige Tage austrocknen zu lassen.
Alternativ kann man Bio Kompost, Urgesteinsmehl, Stickstoffquellen wie z.B. Hornspäne oder Hühnermistpellets oder sonstige organische Feststoffdünger einmischen. Eine Gabe von z.B. 5g/l Hornspäne sollte ausreichen um den Stickstoffbedarf der Pflanze für den nächsten Zyklus zu decken. Die Wurzeln kannst Du in Deinen Kompost geben, wenn Du einen betreibst oder auch zerkleinert wieder ins Substrat mischen.
Du kannst aber auch die Wurzeln im Boden belassen und sie so direkt der Umsetzung durch das mikrobielle Leben überlassen („no till – Anbau). Dafür arbeitest Du organisches Material und Mineralien lediglich oberflächlich ein und lässt Mulch/Covercrop den Rest erledigen. Diese Methode empfiehlt sich besonders für sehr große Töpfe oder raised beds.
Es gibt von Gerald auch eine allgemeine Anleitung zur Auffrischung von Topferden in Videoform.
Die Pflanzenkohle sorgt für den Terra Preta Effekt. Sie ist Lebensraum für Mikrobiologie und Speicher für Wasser und Nährstoffe. Sie nimmt Nährstoffe und Wasser wie ein Schwamm auf und gibt diese bei Bedarf wieder frei, wie ein geöffneter Kühlschrank, an dem sich die Pflanzen bedienen können. Eine Überdüngung beim Auffrischen der Erde ist durch die Pufferwirkung der Pflanzenkohle fast ausgeschlossen. Unsere Pflanzenkohle ist in folgenden Sonnenerde Produkten enthalten: Schwarzerde, Schwarzerde Konzentrat, Hanferde, Bodenaktivator, Kompostaktivator, Stadtbaum Feinsubstrat, Stadtbaum Konzentrat.
Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.
Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.
Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:
Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.
Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.
Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.
Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!
Ein weißes Pilzgeflecht in Deiner Erde ist kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Alle unsere Erden leben von der extrem breit aufgestellten Mikrobiologie. Zersetzende Pilzarten sind ein wichtiger Teil dieses Systems. Sie nutzen den Stickstoff aus den Hornspänen um eigenes Pilzeiweiß zu produzieren. Der gebundene Stickstoff wird später mineralisiert und so direkt pflanzenverfügbar.
Jein. Wenn kein anderes Material zur Verfügung steht, kann auch auf Rasenschnitt oder Stroh zurückgegriffen werden. Zwar erfüllen beide Materialien eine gewisse Schutzfunktion für den Boden, jedoch sind sie auch mit einigen Nachteilen behaftet. Der Rasenschnitt ist meist noch sehr feucht und kompakt und es kommt oft einfach nur zu Fäulnisprozessen, vor allem wenn er sehr dick aufgetragen wird. Er sollte also zumindest vor dem Ausbringen angetrocknet werden. Außerdem erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Unkräutern/Beikräutern im Beet, welche aus dem Rasenschnitt aufkeimen. Stroh ist recht grob von der Struktur her und schwimmt oft beim Gießen stark auf. Beide Materialien liefern auch nur wenige und auch nur für kurze Zeit Nährstoffe. Idealerweise wird mit unserer Bio Faser gemulcht. Diese ist strukturstabil, wird nicht vom Wind verweht und versorgt den Boden mit Nährstoffen.
Unser Bodenaktivator ist nicht nur für das Freiland geeignet sondern kann auch zur Auffrischung von gebrauchten Topferden verwendet werden. (Siehe auch Wofür benutze ich euren Bodenaktivator? und Wie bereite ich eure Hanferde wieder auf?)
Von unserem Bodenaktivator ausgehend startet Humusaufbau im Boden. Bei mehrjähriger Anwendung kann man so den eigenen Boden zur Terra Preta machen. Dies gilt allerdings nur für den Einsatz im Freiland in Beeten mit Bodenschluss, nicht(!) für die mehrfache Auffrischung von Topferden. Es braucht die vorhandene Bodenbiologie, auch in Form der Makrobiologie ansonsten werden Nährstoffe und Struktur durch den begrenzten Raum irgendwann erschöpft. Mulchen, z.B. mit unsrer Bio Faser, ist auch für diesen Anwendungsfall natürlich unerlässlich. (Siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?)
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