Schwarzerde Konzentrat

Zertifikate & Qualität
Das Produkt Schwarzerde Konzentrat ist geeignet für: Pflanzen Kohle, torffrei,

Unser Bio Schwarzerde Konzentrat wandelt in einem Arbeitsgang den eigenen Boden/Erde in Terra Preta um. Einfacher geht es nicht!

Verpackungseinheit Preis Mengeninfo
1 m³ (lose) € 450,00 * nur auf Vorbestellung
1 to (lose - ab 5 Tonnen) € 560,00 * nur auf Vorbestellung
BigBag (1 to - nur auf Bestellung) € 590,00 * nur auf Vorbestellung

Mit Hilfe von diesem Konzentrat kann man im eigenen Garten Terra Preta herstellen – dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Bio Schwarzerde Konzentrat gleichmäßig in den Boden einarbeiten. Auch bei geringsten Mengen (ab 10 Liter pro Quadratmeter) erzielt man schon nach der ersten Anwendung deutlich bessere Wachstumserfolge und der Boden wird dunkler. Bei so niedrigen Gaben von 10 Liter, müsste man diese Menge jährlich wiederholen und es dauert einige Jahre bis im Garten tatsächlich „Terra Preta“ entstanden ist. Je größer die eingemischte Menge, um so rascher erhält man Terra Preta. Maximal empfehlen wir eine 1:1 Mischung – also 1 Teil Boden mit einem Teil Bio Schwarzerde Konzentrat vermischen, bzw. beispielsweise 10 cm auftragen und in die darunter liegende 10 cm starke Bodenschicht einfräsen.
  2. Als „Mulchschicht“ oben auf den Boden aufbringen – zB. in einer Schichtstärke von 5 cm. Die Jungpflanzen können direkt in das Konzentrat hineingepflanzt werden. Diese Variante ist für alle „No-Dig“ Gartenliebhaber zu empfehlen – es braucht also keine Bodenbearbeitung durchgeführt werden. Die Regenwürmer werden sich schlagartig vermehren und dieses Konzentrat Schritt für Schritt in den darunter liegenden Boden einarbeiten, bzw, dieses mit dem Boden vermischen.
  3. Als Konzentrat direkt im Pflanzloch: Beim Pflanzen von Bäumen oder Sträuchern einige Liter des Konzentrates direkt in das Pflanzloch geben. Dieses Bio Schwarzerde Konzentrat wird dann als erstes durchwurzelt und die Jungpflanzen starten mit dem Wachstum voll durch. Gleichzeitig startet rund herum der Bodenaufbau.

Vor allem wenn der Ort der Anwendung von unserem Werk weiter entfernt liegt, empfehlen wir unser Bio Schwarzerde Konzentrat. Man erspart sich dabei rund 50% der Transportkosten. Das Konzentrat ist 100% pflanzenverträglich – man kann also alle Kulturen auch direkt in das Konzentrat pflanzen.

Bio Pflanzenkohle und Steinmehl werden im richtigen Verhältnis (und großen Volumsanteilen) mit kompostiert. Nach 4-wöchiger Intensivrotte auf kleinen Mieten wird 10% Lehm eingemischt und weitere 4 Wochen auf Kleinmieten gerottet. Danach sieben wir das Konzentrat mit 15 mm aus dem Kompost heraus. Durch die Siebung handelt es sich dabei vorwiegend um „aufgeladene“ Bio Pflanzenkohle, die mit der optimalen Zusammensetzung an Nährstoffen und Mikrobiologie „aktiviert“ wurde. Aufgrund der langen und intensiven Rotte auf Kleinmieten ist dieses Konzentrat zu 100% pflanzenverträglich und ordnet sich sozusagen zwischen der Bio Schwarzerde (= Fertigerde) und dem Bio Bodenaktivator (= Dünger) ein.

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Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.

Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.

Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:

Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.

Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.

Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.

Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!


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