Schwarzerde

Zertifikate & Qualität
Das Produkt Schwarzerde ist geeignet für: Olive, Gewächshaus, Lauch, Spargel, Tomate, Paradeiser, Erdäpfel, Rosen, Feige, Kastanie, Gurke, Banane, Mango, Friedhof, Holunder, Terra Preta, Hortensien, Kiwi, Stachelbeere, Karotte, Sellerie, Streifenmais, Grab, Biochar, Bohnen, Erbsen, Cannabis, Pflanzen Kohle, torffrei,
Verpackungseinheit Preis Mengeninfo
12 L (lose - Selbstabholung) € 5,00
20 L Sack € 23,90
BigBag (1 to - nur auf Bestellung) € 354,00
1 m³ (lose) € 330,00
1 to (lose - ab 5 Tonnen) € 330,00

Die Schwarzerde ist eine Fertigerde für die Anwendung im Freien oder in einem Hochbeet. Sie kann in beliebiger Schichtstärke verwendet werden. Bei der Pflanzung von Wurzelgemüse wird eine Schicht von zumindest 20-30 cm empfohlen.

Wie jede andere Erde auch, soll die Schwarzerde immer mit organischem Material bedeckt sein - unsere Bio Faser eignet sich dafür bestens, es kann aber jedes organische Material (wie zB. Rasenschnitt) aus dem eigenen Garten verwendet werden. Durch den hohen Anteil an aktivierter Bio Pflanzenkohle werden alle Nährstoffe aus dem Mulchmaterial zwischengespeichert, bis sie entweder von den Pflanzen aufgenommen oder zu Humus umgewandelt wurden

Achtung! Diese Erde speichert extrem gut Wasser. Vor dem Gießen immer überprüfen, ob dies überhaupt erforderlich ist.

Dieses Produkt enthält stabil gebundenen, klimawirksamen Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff wurde bereits zertifiziert und in Form von CO2-Zertifikaten abgegolten. Ein weiterer Verkauf derartiger Zertifikate ist für dieses Produkt daher nicht möglich.


Terra Preta

Damit die Terra Preta entstehen konnte, musste das Bodensystem nicht nur mit Kohlenstoff (Pflanzenkohle), sondern auch mit einer Vielzahl an Nährstoffen angereichert werden. Die Ureinwohner des Amazonasgebietes erreichten dies in Form einer perfekten und nahezu verlustfreien Recyclingwirtschaft. Alle Abfälle, die in den Siedlungen anfielen - angefangen von den eigenen Fäkalien bis hin zu den Speiseresten, den Gartenabfällen, den Fischgräten, Knochenresten und anderen tierischen Abfällen - wurden in Verbindung mit den Resten aus der Pflanzenkohleherstellung auf den Gartenbeeten regelmäßig aufgebracht. Zusätzlich wurde auch regelmäßig Schlamm aus dem Amazonas eingesetzt. Die Pflanzenkohle fungierte dabei wie ein Schwamm, der die Nährstoffe in dem extrem durchlässigen Boden festhielt. Mit dem Amazonasschlamm wurden immer wieder frische Mineralstoffe und Spurenelemente nachgeliefert, die Fisch- und Tierabfälle lieferten vor allem Kalzium und Phosphor.

All diese Abfälle wurden entweder direkt auf den Boden aufgebracht oder auf Haufen zwischengelagert und somit vor der Aufbringung einem gewissen Verrottungs-(Kompostierungs)prozess unterworfen. Vor allem aufgrund der beigefügten Reste aus der Pflanzenkohleherstellung gab es nahezu keine Nährstoffverluste und somit wurde das Bodensystem im Laufe der Jahrhunderte immer mehr mit Nährstoffen angereichert.

Weiters haben diese Indios eine Art "Baumgartenkultur" betrieben - es wurden also immer Obstbäume gepflanzt, darunter Fruchtsträucher, darunter Feldfrüchte (Mais, Bohnen, Kürbis). Durch diesen Etagenaufbau und der gleichzeitig herrschenden Wurzelvielfalt waren die Flächen extrem produktiv, der Boden war immer bedeckt und die starken Niederschläge konnten die Nährstoffe nicht auswaschen. Diese Bodensysteme wurden daher trotz ihrer hohen Produktivität von Jahr zu Jahr fruchtbarer!

In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass die Terra Preta nach Meinung nahezu aller Experten nicht in Verbindung mit Milchsäuregärung entstanden ist! Es handelt sich dabei um ein deutsches Phänomen, wobei es der "EM-Lobby" gelungen ist, das Thema Terra Preta mit dieser sauren Gärung zu verknüpfen und in den Köpfen vieler Gartenliebhaber zu verankern. Milchsäuregärung (oder "Bokashi"-Herstellung) ist eine hervorragende Möglichkeit, um organische Massen nahezu verlustfrei zu konservieren. Für die Herstellung von stabilen Bodensystemen hingegen wird aber eine völlig andere (aerobe) Mikrobiologie benötigt!

In vielen Reihenversuchen wurde bestätigt, dass in dieser Erde bis zu 25 kg Gemüse pro m² geerntet werden können - und zwar ohne Düngung und ohne Pflanzenschutz. Diese hohe Fruchtbarkeit lässt auch mit den Jahren nicht nach, sondern bleibt tatsächlich aufrecht.

Zusätzlich ist diese Erde ein Kohlenstoffspeicher - durch den Kauf und die Anwendung betreibt man also auch aktiven Klimaschutz. Der Kohlenstoff aus der Pflanzenkohle bleibt über Jahrhunderte stabil, bei richtiger Handhabung (Mulchen) reichert sich in dieser Erde zusätzlich Humus (und damit Kohlenstoff) an.

Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man nicht nur höchste Erträge erwirtschaftet, sondern gleichzeitig auch weniger Arbeit hat und aktiven Klimaschutz betreibt!

Die enthaltenen Hornspäne sind ein Stickstoff-Vorratsdünger und werden langsam von Pilzen zersetzt. Ein weißes Pilzgeflecht ist daher normal und zeigt die hohe biologische Aktivität.

Bio Kompost, Pflanzenkohle, Steinmehl, Ziegelsplitt, lehmiger Sand

Siebung: 15 mm

Schüttgewicht: 1,0 to/m3

Nach dem Vorbild der Terra Preta wurde nach langjährigen Versuchen und Forschungsarbeiten die Schwarzerde entwickelt. Wenn diese Erde richtig eingesetzt wird, ist eine dauerhafte Fruchtbarkeit gewährleistet und ein regelmäßiger Düngereinsatz nicht mehr erforderlich. Die Ursache ist in der speziellen Zusammensetzung der Erde (Bio Kompost, Bio Pflanzenkohle, Tonmineralien, Spurenelemente) sowie in einer speziellen Mikrobiologie (Zersetzende Pilze, N-bindende Bakterien) zu finden, die einerseits ein verlustfreies Bodensystem und eine ständige Stickstoffnachlieferung, aber auch eine verbesserte Nährstoffbereitstellung gewährleisten. 

So könnte dein Garten mit unserer Bio Schwarzerde bald aussehen...

Produktvideo

Die Herstellung der Schwarzerde (Terra Preta)

Die Rezeptur unserer Bio Schwarzerde wurde in einer 6-Jährigen Forschungsarbeit bei uns am Betrieb entwickelt. Besonders wichtig war mir dabei, dass die Mikrobiologie in dieser Erde möglichst genau der originalen Terra Preta entspricht.

Kundenmeinungen

Wir sind stolz auf die Meinungen über unsere Produkte
Wir produzieren Qualitätserde - die bloße Entsorgung von Biomasse ist uns zu wenig. Inzwischen weiß die Menschheit, dass sie in die Natur eingreifen kann und dass jeder von uns mitentscheidet, wie es übermorgen rund um uns herum aussieht. Wir von Sonnenerde finden das großartig und haben die Verantwortung angenommen, respektvoll mit der Umwelt umzugehen.

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Wir von Sonnenerde verkaufen keine Samen oder Pflanzen. Diese kannst du in ausgewählten Shops kaufen oder bestellen. Bei Sonnenerde gibt es aber jedes Jahr am 1. Mai den Tag der offenen Tür ab 12:00 Mittag. Hier ist auch ein Pflanzenraritäten Markt aufgebaut, wo man viele alte Sorten von den einzelnen Ausstellern kaufen kann. Das gibt es aber ausschließlich am 1. Mai direkt am Betriebsgelände von Sonnenerde von 12:00 - 18:00.

Tolle Bio Samen bekommt man bei Deaflora, oder auch bei Arche Noah Saatgut (Schiltern). Auch auf diversen Pflanzenmärkten wird man immer mal fündig! 

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Erste Anzeichen einer beginnenden Überwässerung sind hängende/schlaffe Blätter. Mit der Zeit wird die Pflanze insgesamt heller und verringert das Wachstum, was oft als Nährstoffmangel in der Erde fehlinterpretiert wird. Es kann dann zu braunen, nekrotischen Flecken auf den Blättern kommen, da die Nährstoffaufnahme nun nachhaltig gestört ist. Bei dauerhafter Überwässerung/Staunässe beginnt die Erde muffig zu riechen und es kann zu Wurzelfäule kommen.

Um einer Überwässerung oder Staunässe vorzubeugen empfiehlt es sich, gerade zu Beginn, ein Tensiometer zu nutzen. Grundsätzlich gilt beim Gießen die Devise “weniger ist mehr”. Achte auf entstehenden Drain im Untersetzer und reduziere in diesem Fall beim nächsten Gießen die Gießmenge. Je nach Setup können automatische Bewässerungssystem zum Einsatz kommen. Siehe auch Wie bewässere ich meine Pflanzen in eurer Hanferde?

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Unsere Hanferde wird schon in verschiedenen CSCs erfolgreich in Töpfen eingesetzt und z.B. mit unserem Bodenaktivator rezykliert. Hier bewährt sich die von uns empfohlene Mindesttopfgröße von 15l. Wobei die meisten Clubs aktuell auf 20l Töpfe setzen, siehe auch Welche Topfgröße sollte ich in Verbindung mit eurer Hanferde verwenden?

Für den Anbau im raised bed wird bereits auch auf unsere Schwarzerde zurückgegriffen. Dies kann optional kombiniert mit unserer Hanferde in bottemless pots geschehen.

In beiden Fällen ist die Verwendung einer organischen Mulchschicht, z.B. unserer Bio Faser, unerlässlich. Siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?

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Die Pflanzenkohle sorgt für den Terra Preta Effekt. Sie ist Lebensraum für Mikrobiologie und Speicher für Wasser und Nährstoffe. Sie nimmt Nährstoffe und Wasser wie ein Schwamm auf und gibt diese bei Bedarf wieder frei, wie ein geöffneter Kühlschrank, an dem sich die Pflanzen bedienen können. Eine Überdüngung beim Auffrischen der Erde ist durch die Pufferwirkung der Pflanzenkohle fast ausgeschlossen. Unsere Pflanzenkohle ist in folgenden Sonnenerde Produkten enthalten: Schwarzerde, Schwarzerde Konzentrat, Hanferde, Bodenaktivator, Kompostaktivator, Stadtbaum Feinsubstrat, Stadtbaum Konzentrat.

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Unsere Schwarzerde wurde nach dem Vorbild der originalen Terra Preta in langjährigen Versuchsreihen in Zusammenarbeit mit vielen anerkannten Institutionen und Wissenschaftlern entwickelt. Die Ursache für die dauerhafte Fruchtbarkeit, bei richtigem Einsatz (siehe auch Wie wende ich eure Schwarzerde richtig an?), liegt in der speziellen Zusammensetzung der Erde und der extrem breit aufgestellten Mikrobiologie. Diese Kombination erzeugt ein verlustfreies Bodensystem welches in Kombination mit einer dauerhaften organischen Mulchschicht (z.B. unserer Bio Faser) mit den Jahren noch fruchtbarer wird.

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Unsere Schwarzerde kann sowohl im Freilandbeet als auch im Hochbeet eingesetzt werden. Für eine dauerhafte Fruchtbarkeit für alle Kulturen empfehlen wir eine Schichtstärke von 20-30cm in Verbindung mit einer dauerhaften Mulchschicht. Als Mulch kann nahezu jedes organische Material, z.B. Rasenschnitt, Hackschnitzel oder unsere Bio Faser verwendet werden.

Bei einer Anwendung im Hochbeet kann der untere Teil mit bereits vorhandener Erde oder unserer Bio Hochbeeterde aufgefüllt werden. Eine Schichtung wie man sie aus der Hügelkultur kennt ist hier nicht empfehlenswert, da sonst einfach nur regelmässig mehr Schwarzerde nachgefüllt werden muss. Grundsätzlich gilt das Bodenökosystem möglichst wenig durch umgraben zu stören (no till).

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Wenn Du einen kompletten Freiluft Zyklus nur mit Wasser mit unserer Hanferde planst und kein Beet oder Hochbeet (in dem Du auch die Schwarzerde einsetzen kannst) zur Verfügung hast, ist die Wahl der richtigen Topfgröße eines der wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Ernte. Grundsätzlich gilt im Outdoor Anbau (noch mehr als indoor) die Devise: Je größer, desto besser.  Dabei hängt die exakte Wahl der Topfgröße zum einen stark davon ab, ob Du photoperiodische oder automatisch blühende Pflanzen kultivieren willst. Automatisch blühende Pflanzen können durchaus schon in recht kleinen Töpfen um die 15 Liter ohne Dünger ordentliche Erträge einbringen (wobei sich auch hier gezeigt hat, dass die zu erwartende Pflanzengröße und somit Erntemenge mit der Topfgröße steigt, auch weil die Blüte in größeren Töpfen deutlich später eingeleitet wird), während photoperiodische Pflanzen, je nach Vegetationsdauer ein Mehrfaches dieses Topfvolumens benötigen, um bis zum Herbst mit Nährstoffen versorgt zu sein. Das führt zum zweiten wichtigen Faktor und das ist der Startzeitpunkt, gerade bei photoperiodischen Pflanzen. Wenn Du bereits im Frühjahr, möglicherweise schon indoor, mit der Vorzucht beginnst, bedeutet das eine Vegetationsphase, die sich über mehrere Monate erstreckt. Photoperiodische Pflanzen beginnen erst kurz vor der natürlichen Tag-Nacht-Gleiche (sog. Äquinoktium, also der Umstellung auf „12/12 Beleuchtung“ durch die Sonne im September), meist Mitte August die Blüte einzuleiten. Danach dauert es je nach Sorte noch oft bis in den späten Oktober, bis die Pflanzen reif sind. Das bedeutet, je früher Du startest und je länger Deine Sorte benötigt, um reif zu werden, desto größer solltest Du den Topf auswählen. Unerlässlich ist in jedem Fall indoor wie outdoor eine organische Mulchschicht, z.B. aus unserer Bio Faser. So schützt Du die Erde vor der UV-Strahlung und sie erleichtert Dir das gießen. (Siehe: Warum sollte ich jede Erde mulchen).

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Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.

Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.

Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:

Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.

Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.

Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.

Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!

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Ein weißes Pilzgeflecht in Deiner Erde ist kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Alle unsere Erden leben von der extrem breit aufgestellten Mikrobiologie. Zersetzende Pilzarten sind ein wichtiger Teil dieses Systems. Sie nutzen den Stickstoff aus den Hornspänen um eigenes Pilzeiweiß zu produzieren. Der gebundene Stickstoff wird später mineralisiert und so direkt pflanzenverfügbar.

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Jein. Wenn kein anderes Material zur Verfügung steht, kann auch auf Rasenschnitt oder Stroh zurückgegriffen werden. Zwar erfüllen beide Materialien eine gewisse Schutzfunktion für den Boden, jedoch sind sie auch mit einigen Nachteilen behaftet. Der Rasenschnitt ist meist noch sehr feucht und kompakt und es kommt oft einfach nur zu Fäulnisprozessen, vor allem wenn er sehr dick aufgetragen wird. Er sollte also zumindest vor dem Ausbringen angetrocknet werden. Außerdem erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Unkräutern/Beikräutern im Beet, welche aus dem Rasenschnitt aufkeimen. Stroh ist recht grob von der Struktur her und schwimmt oft beim Gießen stark auf. Beide Materialien liefern auch nur wenige und auch nur für kurze Zeit Nährstoffe. Idealerweise wird mit unserer Bio Faser gemulcht. Diese ist strukturstabil, wird nicht vom Wind verweht und versorgt den Boden mit Nährstoffen.

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Von unserem Bodenaktivator ausgehend startet Humusaufbau im Boden. Bei mehrjähriger Anwendung kann man so den eigenen Boden zur Terra Preta machen. Dies gilt allerdings nur für den Einsatz im Freiland in Beeten mit Bodenschluss, nicht(!) für die mehrfache Auffrischung von Topferden. Es braucht die vorhandene Bodenbiologie, auch in Form der Makrobiologie ansonsten werden Nährstoffe und Struktur durch den begrenzten Raum irgendwann erschöpft. Mulchen, z.B. mit unsrer Bio Faser, ist auch für diesen Anwendungsfall natürlich unerlässlich. (Siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?)

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Es sollte keinesfalls die „Schichtmethode“ angewandt werden. (Dies ist nur in der Hugelkultur sinnvoll). Durch diese Art der Befüllung besteht eine erhöhte Gefahr der Entstehung von anaeroben Prozessen. Es kann zu Fäulnis durch den Druck der Erde auf das Füllmaterial und den daraus folgenden Luftabschluss kommen. Durch die anaeroben Prozesse geht Humus verloren und es muss häufig Erde nachgefüllt werden. Besser den Großteil des Hochbeets mit lehmigem Sand, alter/vorhandener Gartenerde (Mutterboden) oder unserer Bio Hochbeeterde befüllen und die obersten 30cm anschließend mit einer hochfruchtbaren Erde wie z.B. unserer Schwarzerde auffüllen. Danach sollte stets auf eine organische Mulchschicht, z.B. aus unserer Bio Faser geachtet werden, um den Boden in Eurem Hochbeet auch am Leben zu halten (siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?). Zum Aufbau eines Hochbeets siehe auch: Hochbeet richtig befüllen: Warum die Schicht-Methode schadet (und wie es besser geht)

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Unsere Bio Hochbeeterde besteht zu gleichen Teilen aus unserem Bio Kompost und lehmigem Sand (bei Sackware sind zusätzlich Blähtongranulat, Vermiculite, Holzfaser und Hornspäne enthalten). Sie ist äußerst humus- und nährstoffreich und liefert für einige Jahre zuverlässig hohe Erträge an gesundem Gemüse. Im Gegensatz zu unserer Schwarzerde, die als Terra Preta in entsprechender Schichtstärke (20-30cm) in Verbindung mit einer organischen Mulchschicht nie wieder gedüngt werden muss (siehe auch Warum ist eure Schwarzerde dauerhaft fruchtbar?), müssen bei Anwendung unserer Bio Hochbeeterde im Lauf der Zeit Nährstoffe z.B. in Form von Kompost und/oder Hornspänen nachgeführt werden, da die Pflanzenkohle als Speicher fehlt. Es empfiehlt sich auch bei Verwendung unserer Bio Hochbeeterde eine organische Mulchschicht, z.B. aus unserer Bio Faser aufzutragen. Das fördert die Mikrobiologie und verlängert die Fruchtbarkeit der Erde.

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