Bio Moorbeeterde

Zertifikate & Qualität
Das Produkt Bio Moorbeeterde ist geeignet für: Heidelbeere, Azaleen, Rhododendron, Hortensien, Saure Erde, Zitrone, Zitrusfrüchte, Orange, Heidelbeeren, torffrei,
Verpackungseinheit Preis Mengeninfo
12 L (lose - Selbstabholung) € 4,00
20 L Sack € 17,90
BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) € 254,00
1 m³ (lose) € 230,00
1 to (lose - ab 5 Tonnen) € 325,00

Fertige Bio Moorbeeterde für Container- und Freilandanwendung. Geeignet für alle typischen Moorbeetpflanzen wie zB. Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren. Durch den hohen Kompostanteil gewährleistet diese Spezialerde eine sehr hohe Nährstoffversorgung, eine Nachdüngung im Freiland ist frühestens ab dem 2./3. Jahr erforderlich.

Erstmals kann durch diese Neuentwicklung zur Gänze auf Torf verzichtet werden. Durch den Torfabbau werden nicht nur Feuchtbiotope unwiederbringlich zerstört, sondern es wird der darin enthaltene Kohlenstoff auch in Form von CO2 freigesetzt. So wird die Atmosphäre unnötig belastet und der Klimawandel angeheizt. Kompost hat aber auch in der Produktion zusätzlich eine Reihe von Vorteilen: Zum Beispiel eine deutlich bessere Nährstoffversorgung mit allen Haupt- und Spurennährstoffen sowie eine leichtere Wiederbefeuchtung bei ausgetrockneten Kulturen.

Da die Bio Moorbeeterde auch für Heidelbeeren optimiert wurde, haben wir uns auch hier für Bioqualität entschieden. Jeder einzelne Zuschlagstoff ist also im Biolandbau zugelassen.

Die enthaltenen Hornspäne sind ein Stickstoff-Vorratsdünger und werden langsam von Pilzen zersetzt. Ein weißes Pilzgeflecht ist daher normal und zeigt die hohe biologische Aktivität. 

Bei einer Studienreise in Südengland wurden an Originalstandorten im Wald unter den schönsten Rhododendren Bodenproben gezogen und hier in Österreich auf rund 200 Parameter analysiert. Danach wurde versucht, diese Böden nachzubauen. Die größte Herausforderung ist dabei die Senkung des pH-Wertes auf einen Wert von 4,0 bis 5,5!

Durch den gezielten Einsatz von Schwefel ist es erstmals gelungen, den Kompostierungsprozess in eine andere Richtung zu steuern, sodass nicht die üblichen Ton-Humus-Komplexe, sondern mehr saurer Roh-Humus entsteht. Dieser saure "Roh-Humus-Kompost" wird mit Nadelstreu, Blähtongranulat und Hornspäne vermischt.

Siebung: 15 mm

Schüttgewicht: 0,7 to/m3

Produktvideo

Heidelbeeren richtig pflanzen!

Es gibt Kulturheidelbeeren und Waldheidelbeeren. Beide benötigen, um gut gedeihen zu können, saure Erde mit einem pH-Wert von 4,5 bis 5,5.

Kundenmeinungen

Wir sind stolz auf die Meinungen über unsere Produkte
Wir produzieren Qualitätserde - die bloße Entsorgung von Biomasse ist uns zu wenig. Inzwischen weiß die Menschheit, dass sie in die Natur eingreifen kann und dass jeder von uns mitentscheidet, wie es übermorgen rund um uns herum aussieht. Wir von Sonnenerde finden das großartig und haben die Verantwortung angenommen, respektvoll mit der Umwelt umzugehen.

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Wir von Sonnenerde verkaufen keine Samen oder Pflanzen. Diese kannst du in ausgewählten Shops kaufen oder bestellen. Bei Sonnenerde gibt es aber jedes Jahr am 1. Mai den Tag der offenen Tür ab 12:00 Mittag. Hier ist auch ein Pflanzenraritäten Markt aufgebaut, wo man viele alte Sorten von den einzelnen Ausstellern kaufen kann. Das gibt es aber ausschließlich am 1. Mai direkt am Betriebsgelände von Sonnenerde von 12:00 - 18:00.

Tolle Bio Samen bekommt man bei Deaflora, oder auch bei Arche Noah Saatgut (Schiltern). Auch auf diversen Pflanzenmärkten wird man immer mal fündig! 

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Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.

Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.

Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:

Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.

Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.

Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.

Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!

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Die größte Herausforderung bei der Entwicklung einer völlig torffreien Moorbeeterde war die Herstellung eines dauerhaft stabil saueren Komposts. Durch den gezielten Einsatz von Schwefel während der Kompostierung ist es uns gelungen, einen sauren Rohhumus zu kreieren, der als Basis für die Bio Moorbeeterde dient und deren pH-Wert dauerhaft niedrig hält.

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Die Bio Moorbeeterde ist ideal für für alle säureliebenden Pflanzen/Moorbeetpflanzen wie Heidelbeeren, Rhododendron oder Azaleen. Sie kann im Topf/Container oder im Freiland eingesetzt werden. Im Freiland sollte das Pflanzloch möglichst groß (mind. 50cm tief) und vollständig mit Bio Moorbeeterde gefüllt sein, damit der pH-Wert stabil bleibt.

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Nein die Bio Moorbeeterde ist nicht für fleischfressende Pflanzen geeignet. Diese bevorzugen zwar saure Böden, allerdings ist die Bio Moorbeeterde deutlich zu nährstoffreich für diese Kulturen.


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