Bio Kompost
| Verpackungseinheit | Preis | Mengeninfo |
|---|---|---|
| 12 L (lose - Selbstabholung) | € 3,00 | |
| 20 L Sack | € 12,90 | |
| BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) | € 107,00 | |
| 1 m³ (lose) | € 83,00 | |
| 1 to (lose - ab 5 Tonnen) | € 100,00 |
Bio Kompost ist jünger als Kompost, hat einen deutlich höheren Nährstoffgehalt (vor allem Stickstoff!) und einen deutlich höheren Gehalt an organischer Masse. Dadurch hat Bio Kompost einen äußerst guten, sofort sichtbaren Düngungseffekt und sollte vor allem bei stark zehrenden Kulturen (z.B. Gemüse) eingesetzt werden. Wie der Name schon verrät, ist Bio Kompost auch für den Biolandbau geeignet und auch mit dem "Natur-im-Garten"-Siegel ausgezeichnet.
Düngung von Gemüse: 5 - 10 Liter pro m² oberflächlich aufbringen und eventuell seicht einrechen.
Pflanzung von Gehölzen: Bio Kompost mit Grunderde 1:1 mischen. Bei einmaliger Anwendung (Neuanlage) können bis zu 10 cm Bio Kompost aufgebracht und mit der obersten Bodenschicht gründlich vermischt werden (Fräsen!). Es ist keine zusätzliche Düngung erforderlich. Nicht für Moorbeetpflanzen geeignet (enthält viel Kalk)!
Qualitätskompost (A+) gemäß Kompostverordnung für den Anwendungsbereich Hobbygartenbau
100% ausgereifter Bio Kompost mit einem sehr niedrigen Gehalt an Salzen und Schwermetallen und gleichzeitig einem hohen Gehalt an Nährstoffen garantiert für alle Pflanzen einen optimalen und natürlichen Düngungseffekt. Durch die hohe biologische Aktivität wird das Bodenleben gefördert und der Humusgehalt des Bodens erhöht. Im Gegensatz zu Torf wird die Bodenstruktur nachhaltig verbessert und der Wasserhaushalt reguliert (Bio Kompost kann viel Wasser speichern und langsam an die Pflanzen wieder abgeben!).
In unserem Bio Kompost ist kein Bioabfall enthalten. Der Störstoffgehalt und der Salzgehalt sind daher entsprechend niedrig und somit für alle Kulturen (außer Moorbeetpflanzen) geeignet.
Obstabfälle, Grünschnitt und Steinmehl werden in einem genau definierten Verhältnis vermischt und einem intensiven Rotteprozess unterzogen. Bio Kompost wird nicht vererdet, sondern sofort gesiebt.
Siebung: 15 mm
Schüttgewicht: 0,8 to/m3
Produktvideo
Kompost Produktion
Wir zeigen Euch in diesem Video, wie wir bei Sonnenerde professionell unseren hochwertigen Kompost produzieren.
Kundenmeinungen
Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.
Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.
Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:
Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.
Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.
Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.
Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!
Jein. Wenn kein anderes Material zur Verfügung steht, kann auch auf Rasenschnitt oder Stroh zurückgegriffen werden. Zwar erfüllen beide Materialien eine gewisse Schutzfunktion für den Boden, jedoch sind sie auch mit einigen Nachteilen behaftet. Der Rasenschnitt ist meist noch sehr feucht und kompakt und es kommt oft einfach nur zu Fäulnisprozessen, vor allem wenn er sehr dick aufgetragen wird. Er sollte also zumindest vor dem Ausbringen angetrocknet werden. Außerdem erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Unkräutern/Beikräutern im Beet, welche aus dem Rasenschnitt aufkeimen. Stroh ist recht grob von der Struktur her und schwimmt oft beim Gießen stark auf. Beide Materialien liefern auch nur wenige und auch nur für kurze Zeit Nährstoffe. Idealerweise wird mit unserer Bio Faser gemulcht. Diese ist strukturstabil, wird nicht vom Wind verweht und versorgt den Boden mit Nährstoffen.
Die Bio Blumenerde ist u.a. durch Hornspäne und Bio Kompost perfekt mit Nährstoffen versorgt, sodass eine Nachdüngung während der gesamten Saison nicht mehr erforderlich ist. Die Pflanzen wachsen gesund heran, da sie ständig und gleichmäßig über die Mikrobiologie der Erde mit organischen Nährstoffen versorgt werden. Siehe auch Kann ich die Bio Blumenerde in der nächsten Saison wieder verwenden?
Unsere Bio Hochbeeterde besteht zu gleichen Teilen aus unserem Bio Kompost und lehmigem Sand (bei Sackware sind zusätzlich Blähtongranulat, Vermiculite, Holzfaser und Hornspäne enthalten). Sie ist äußerst humus- und nährstoffreich und liefert für einige Jahre zuverlässig hohe Erträge an gesundem Gemüse. Im Gegensatz zu unserer Schwarzerde, die als Terra Preta in entsprechender Schichtstärke (20-30cm) in Verbindung mit einer organischen Mulchschicht nie wieder gedüngt werden muss (siehe auch Warum ist eure Schwarzerde dauerhaft fruchtbar?), müssen bei Anwendung unserer Bio Hochbeeterde im Lauf der Zeit Nährstoffe z.B. in Form von Kompost und/oder Hornspänen nachgeführt werden, da die Pflanzenkohle als Speicher fehlt. Es empfiehlt sich auch bei Verwendung unserer Bio Hochbeeterde eine organische Mulchschicht, z.B. aus unserer Bio Faser aufzutragen. Das fördert die Mikrobiologie und verlängert die Fruchtbarkeit der Erde.
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