Bio Blumenerde
| Verpackungseinheit | Preis | Mengeninfo |
|---|---|---|
| 12 L (lose - Selbstabholung) | € 3,00 | |
| 20 L Sack | € 14,90 | |
| BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) | € 200,00 | |
| 1 m³ (lose) | € 176,00 | |
| 1 to (lose - ab 5 Tonnen) | € 265,00 |
Fertigerde für Blumenkistchen, Balkonpflanzen und Blumentöpfe.
Erde einfach in das Gefäß füllen und direkt bepflanzen.
Achtung: diese Erde hat eine hervorragende Wasserhaltefähigkeit und soll/darf daher nicht zu häufig gegossen werden. Bitte regelmäßig vor dem Gießen überprüfen, ob dies wirklich erforderlich ist! Zudem ist auf die Möglichkeit des Wasserabflusses zu achten: Wenn die Töpfe beispielsweise im Freien stehen, muss das überschüssige Wasser einer längeren Regenperiode abfließen können - dazu müssen im Boden Löcher vorhanden und mit einem Vlies oder Tonscherben abgedeckt sein. Das überschüssige Wasser soll in einem Untersetzer abfließen können.
Die Bio Blumenerde ist durch Hornspäne und Bio Kompost perfekt mit Nährstoffen versorgt, sodass eine Nachdüngung während der gesamten Saison nicht mehr erforderlich ist. Die Pflanzen wachsen gesund heran, da sie ständig und gleichmäßig über die Mikrobiologie der Erde mit organischen Nährstoffen versorgt werden.
Die enthaltenen Hornspäne sind ein Stickstoff-Vorratsdünger und werden langsam von Pilzen zersetzt. Ein weißes Pilzgeflecht ist daher normal und zeigt die hohe biologische Aktivität.
Durch die gute Wasserspeicherfähigkeit hat man einen deutlich reduzierten Gießaufwand.
Bio Kompost, Holzfaser, Perlite, Ziegelsplitt, Horngries und Schwefelpulver
Siebung: 15 mm
Schüttgewicht: 0,65 to/m3
So könnte dein Garten mit unserer Bio Blumenerde bald aussehen...
Kundenmeinungen
Perlite ist ein aufgeschäumtes Mineral - also ein reines Naturprodukt, dass durch hohe Hitze wie ein Popkorn “aufpoppt” und dadurch die Oberfläche extrem vergrößert.
Perlite bringt sehr viel Luft in das Substrat, macht es leichter und vergrößert den Spielraum beim Gießen. Man kann also durchaus auch einmal zu viel gießen, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Erde absäuft.
Erste Anzeichen einer beginnenden Überwässerung sind hängende/schlaffe Blätter. Mit der Zeit wird die Pflanze insgesamt heller und verringert das Wachstum, was oft als Nährstoffmangel in der Erde fehlinterpretiert wird. Es kann dann zu braunen, nekrotischen Flecken auf den Blättern kommen, da die Nährstoffaufnahme nun nachhaltig gestört ist. Bei dauerhafter Überwässerung/Staunässe beginnt die Erde muffig zu riechen und es kann zu Wurzelfäule kommen.
Um einer Überwässerung oder Staunässe vorzubeugen empfiehlt es sich, gerade zu Beginn, ein Tensiometer zu nutzen. Grundsätzlich gilt beim Gießen die Devise “weniger ist mehr”. Achte auf entstehenden Drain im Untersetzer und reduziere in diesem Fall beim nächsten Gießen die Gießmenge. Je nach Setup können automatische Bewässerungssystem zum Einsatz kommen. Siehe auch Wie bewässere ich meine Pflanzen in eurer Hanferde?
Zum einen wurde die Hanferde speziell bezüglich Nährstoffgehalt und Struktur für den Anbau von Cannabis konzipiert und zum anderen hat sie durch Zugabe von Pflanzenkohle den so genannten Terra Preta Effekt. Es handelt sich, wenn man so will, um eine Terra Preta für den Topf. Siehe auch Welchen Effekt hat Pflanzenkohle in Sonnenerde Produkten? Da unsere Bio Blumenerde und Bio Tomaten- und Gemüseerde sehr nährstoffreich sind, werden sie vermutlich für einen Pflanzenzyklus ausreichen. Allerdings sind sie aufgrund der fehlenden Pflanzenkohle und anderen Strukturmaterialien weniger gut für den dauerhaften Einsatz geeignet.
Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.
Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.
Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:
Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.
Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.
Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.
Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!
Ein weißes Pilzgeflecht in Deiner Erde ist kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Alle unsere Erden leben von der extrem breit aufgestellten Mikrobiologie. Zersetzende Pilzarten sind ein wichtiger Teil dieses Systems. Sie nutzen den Stickstoff aus den Hornspänen um eigenes Pilzeiweiß zu produzieren. Der gebundene Stickstoff wird später mineralisiert und so direkt pflanzenverfügbar.
Jein. Wenn kein anderes Material zur Verfügung steht, kann auch auf Rasenschnitt oder Stroh zurückgegriffen werden. Zwar erfüllen beide Materialien eine gewisse Schutzfunktion für den Boden, jedoch sind sie auch mit einigen Nachteilen behaftet. Der Rasenschnitt ist meist noch sehr feucht und kompakt und es kommt oft einfach nur zu Fäulnisprozessen, vor allem wenn er sehr dick aufgetragen wird. Er sollte also zumindest vor dem Ausbringen angetrocknet werden. Außerdem erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Unkräutern/Beikräutern im Beet, welche aus dem Rasenschnitt aufkeimen. Stroh ist recht grob von der Struktur her und schwimmt oft beim Gießen stark auf. Beide Materialien liefern auch nur wenige und auch nur für kurze Zeit Nährstoffe. Idealerweise wird mit unserer Bio Faser gemulcht. Diese ist strukturstabil, wird nicht vom Wind verweht und versorgt den Boden mit Nährstoffen.
Unser Bodenaktivator ist nicht nur für das Freiland geeignet sondern kann auch zur Auffrischung von gebrauchten Topferden verwendet werden. (Siehe auch Wofür benutze ich euren Bodenaktivator? und Wie bereite ich eure Hanferde wieder auf?)
Von unserem Bodenaktivator ausgehend startet Humusaufbau im Boden. Bei mehrjähriger Anwendung kann man so den eigenen Boden zur Terra Preta machen. Dies gilt allerdings nur für den Einsatz im Freiland in Beeten mit Bodenschluss, nicht(!) für die mehrfache Auffrischung von Topferden. Es braucht die vorhandene Bodenbiologie, auch in Form der Makrobiologie ansonsten werden Nährstoffe und Struktur durch den begrenzten Raum irgendwann erschöpft. Mulchen, z.B. mit unsrer Bio Faser, ist auch für diesen Anwendungsfall natürlich unerlässlich. (Siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?)
Bisher konnte bei der Gabe unseres Bodenaktivators keine für die Pflanzen schädliche Dosierung gefunden werden. Erste Versuche mit Hanf waren selbst mit 100% Bodenaktivator erfolgreich. Die Pflanzenkohle gibt die an ihr haftenden Nährstoffe nur bei Bedarf frei. Es empfiehlt sich allerdings schon aus Strukturgründen eine Gabe von 10% pro Auffrischung nicht zu überschreiten.
Die Bio Blumenerde als sogenannte ‘eingsperrte Erde’ ist die richtige Wahl für z.B. Balkonkästen, Blumentöpfe oder Kübelpflanzen. Sie versorgt die Pflanzen die ganze Saison über mit allen nötigen Nährstoffen und besitzt dabei im Vergleich zu anderen Substraten eine hervorragende Wasserhaltefähigkeit wodurch seltener gegossen werden muss, vor allem in Kombination mit einer Mulchschicht wie z.B. aus unserer Bio Faser (siehe auch Warum sollte ich jede Erde mulchen?)
Die Bio Blumenerde ist u.a. durch Hornspäne und Bio Kompost perfekt mit Nährstoffen versorgt, sodass eine Nachdüngung während der gesamten Saison nicht mehr erforderlich ist. Die Pflanzen wachsen gesund heran, da sie ständig und gleichmäßig über die Mikrobiologie der Erde mit organischen Nährstoffen versorgt werden. Siehe auch Kann ich die Bio Blumenerde in der nächsten Saison wieder verwenden?
Ja, die Bio Blumenerde ist wie alle unsere Erden dafür gedacht, wieder verwendet zu werden. Dafür kann man sie mit einfachsten Mitteln wieder aufbereiten. Gerald hat dazu eigens ein schönes Video gemacht Alte Topferde wieder zum Leben erwecken.
Die Bio Blumenerde ist für fast alle Topf/Kübelpflanzen geeignet. Lediglich säureliebende Pflanzen wie z.B. Heidelbeeren oder Azaleen sollten stattdessen in die Bio Moorbeeterde gepflanzt werden.
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