Bio Anzuchterde

Zertifikate & Qualität
Das Produkt Bio Anzuchterde ist geeignet für: Grab, Graberde, Friedhof, Samen, Cannabis, Aussaaterde, Pflanzerde, torffrei,
Verpackungseinheit Preis Mengeninfo
12 L (lose - Selbstabholung) € 3,00
20 L Sack € 14,90
BigBag (1 m³ - nur auf Bestellung) € 212,00
1 m³ (lose) € 188,00
1 to (lose - ab 5 Tonnen) € 313,00

Unsere Bio Anzuchterde eignet sich hervorragend zum Ansäen von Gemüse und Blumen, sowie zum anschließenden Pikieren der kleinen Pflänzchen. Sie hat eine sehr lockere, luftige Struktur, sodass beim Pikieren die Wurzeln nicht so leicht abreißen.

Achtung: Diese Erde speichert sehr gut Wasser - auch wenn sie oberflächlich durch die beigemengten Holzfasern rasch trocken aussieht, ist sie meist noch immer ausreichend feucht. Vor dem Gießen muss die Feuchtigkeit also immer kontrolliert werden!

Sobald die Pflänzchen dann ins Blattwachstum kommen, ist diese Erde zu nährstoffarm. Für diese nächste Phase der Anzucht ist dann die Bio Blumenerde oder Bio Tomaten- und Gemüseerde perfekt geeignet.

Es gibt sehr wenige torffreie Anzuchterden auf dem Markt, die wirklich funktionieren. Die Kombination aus Bio Kompost, Holzfasern und Blähtongranulat gewährleistet eine intensive Wurzelbildung. Durch die lockere Struktur ist diese Erde auch sehr angenehm in der Verarbeitung. Die enthaltenen Hornspäne sind ein Stickstoff-Vorratsdünger und werden langsam von Pilzen zersetzt. Ein weißes Pilzgeflecht ist daher normal und zeigt die hohe biologische Aktivität.

Bio Kompost, Holzfaser, Blähtongranulat und Hornspäne Siebung: 8 mm Schüttgewicht: 0,7 to/m3

Produktvideo

Anzucht Guide!

Ich starte mit meiner Aussaat/Anzucht immer erst im Februar. Denn da sind die natürlichen Lichtverhältnisse schon einigermaßen gut und ich brauche kein künstliches Licht mehr.

Kundenmeinungen

Wir sind stolz auf die Meinungen über unsere Produkte
Wir produzieren Qualitätserde - die bloße Entsorgung von Biomasse ist uns zu wenig. Inzwischen weiß die Menschheit, dass sie in die Natur eingreifen kann und dass jeder von uns mitentscheidet, wie es übermorgen rund um uns herum aussieht. Wir von Sonnenerde finden das großartig und haben die Verantwortung angenommen, respektvoll mit der Umwelt umzugehen.

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Wir von Sonnenerde verkaufen keine Samen oder Pflanzen. Diese kannst du in ausgewählten Shops kaufen oder bestellen. Bei Sonnenerde gibt es aber jedes Jahr am 1. Mai den Tag der offenen Tür ab 12:00 Mittag. Hier ist auch ein Pflanzenraritäten Markt aufgebaut, wo man viele alte Sorten von den einzelnen Ausstellern kaufen kann. Das gibt es aber ausschließlich am 1. Mai direkt am Betriebsgelände von Sonnenerde von 12:00 - 18:00.

Tolle Bio Samen bekommt man bei Deaflora, oder auch bei Arche Noah Saatgut (Schiltern). Auch auf diversen Pflanzenmärkten wird man immer mal fündig! 

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Unsere Bio Anzuchterde wurde unter anderem für die Anwendung in einer Ballenpresse optimiert. Durch die spezielle Zusammensetzung sind stabile Ballen bei gleichzeitig lockerer Struktur gewährleistet.

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Die Bio Anzuchterde ist grundsätzlich für fast alle Arten von Gemüse-, Blumen- und Kräutersaatgut geeignet, mit einigen wenigen Ausnahmen. Für sehr feines Saatgut, wie z.B. Begonien oder Lobelien könnte die Struktur etwas zu grob sein. Lichtkeimer wie z.B. Basilikum, Salate oder Mohn müssen oberflächlich gesät werden und dürfen nicht mit der Bio Anzuchterde bedeckt werden.

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Holzstücke sind ein natürlicher Bestandteil unserer Komposte und stellen keinen Qualitätsmangel dar. Alle unsere Produkte werden im Zuge der Aufbereitung mit einem Trommelsieb gesiebt. Dabei wird eine definierte Maschenweite eingesetzt, um gröbere Bestandteile auszuscheiden. Einzelne Holzstücke können dennoch im Produkt verbleiben, wenn ihr Durchmesser geringer ist, als die jeweilige Siebmaschenweite. Dies ist technisch bedingt und gleichzeitig Ausdruck einer bewusst schonenden, naturnahen Verarbeitung.

Wir sind der klaren Überzeugung, dass Kunststoffe bzw. Plastik nichts in der Natur und damit auch in unseren Erden zu suchen haben. Daher investieren wir viel Zeit, Geld und Energie, um unsere Produkte frei von Störstoffen zu halten. Wir bedauern es sehr, wenn sich trotz unserer Bemühungen sehr vereinzelt Kunststoffteile in unsere Produkten verirren.

Diesbezüglich wollen wir Dir einen kurzen Einblick in einen Teil unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung geben:

Auswahl der Rohstoffe: Für die Herstellung unserer Komposte verwenden wir ausschließlich regionalen Baum- und Strauchschnitt sowie kontrollierte Schlämme (z.B. aus der Marmeladenproduktion und Milchverarbeitung). Auf die Verwertung von Biotonnen-Inhalten verzichten wir ganz bewusst, da darin Unmengen an Verpackungsmaterialien, Plastiksäcken und anderen Störstoffen vorzufinden sind.

Kontrolle bei der Anlieferung: Leider ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass oft achtlos Abfälle in die Natur geworfen werden. Daher ist auch der Baum- und Strauchschnitt teilweise mit Plastik verunreinigt. Die angelieferten Rohstoffe werden stets von unseren Mitarbeitern auf Störstoffe geprüft. Augenscheinliche Verunreinigungen wie Plastik-Blumentöpfe oder Ähnliches werden vor der Verarbeitung händisch aussortiert. Bei starken Verunreinigungen wird die Annahme konsequent verweigert.

Technische Aufbereitung: Trotz der sorgfältigen Rohstoffauswahl und -kontrolle können wir nicht gänzlich vorbeugen, dass vereinzelt Plastikstücke in die Rohstoffmischung für unseren Kompost gelangen. Um diese Anteile vor der Verarbeitung zum Produkt abzuscheiden, wird der fertige Kompost mit einer definierten Maschenweite gesiebt.

Externe Qualitätskontrollen: Unsere Komposte werden mehrmals im Jahr von externen, unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Ein zentraler Bestandteil dieser Überprüfungen ist die Beprobung und Laboruntersuchung der Komposte. Die Untersuchungsergebnisse werden auf unserer Homepage veröffentlicht, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. In der Analyse werden die Komposte auch auf Störstoffe untersucht (Siehe „Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Ballaststoffe“). Die einwandfreie Qualität gemäß der österreichischen Kompostverodnung wird in Kapitel „4. Kompostbeurteilung“ durch die Einstufung in Qualitätsklasse A+ (Bio Kompost) bzw. Qualitätsklasse A (konventioneller Kompost) bescheinigt. Gerade Kunststoffe sind aufgrund der Materialeigenschaften äußerst schwer abzuscheiden (z.B. geringes Gewicht, geringe Stabilität gegen mechanische Belastungen, nicht magnetisch…). Eine noch intensivere technische Aufbereitung unserer Komposte zur Abscheidung der letzten, sehr vereinzelten Kunstoffteilchen (gemäß Kompostprüfbefunden < 0,2 %) steht keinesfalls in der richtigen Relation zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. CO2-Emissionen durch den zusätzlichen Energieeinsatz). Als ganzheitlich umweltbewusstes Unternehmen könnten wir dies nicht verantworten. Grundsätzlich ist uns bisher auch kein Verfahren bekannt, welches eine hundertprozentige Abtrennung von Kunststoffen ermöglicht. Wir bitten daher darum, eventuell vorgefundene Kunststoffteile händisch zu entfernen. Sehr gerne laden wir auch dazu ein, unseren Betrieb einmal persönlich zu besuchen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Einmal pro Jahr (am 1.Mai) gibt es im Rahmen unseres Tages der offenen Tür sogar kostenlose Führungen mit unserem Betriebsleiter Gerald Dunst, im Rahmen derer alle Arbeitsabläufe gezeigt und erklärt werden. Als Unternehmen, dass sich tagtäglich um die sinnvolle Verwertung und Aufwertung von biogenen Abfällen kümmert, nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Natur sehr ernst!

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Ein weißes Pilzgeflecht in Deiner Erde ist kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Alle unsere Erden leben von der extrem breit aufgestellten Mikrobiologie. Zersetzende Pilzarten sind ein wichtiger Teil dieses Systems. Sie nutzen den Stickstoff aus den Hornspänen um eigenes Pilzeiweiß zu produzieren. Der gebundene Stickstoff wird später mineralisiert und so direkt pflanzenverfügbar.

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Jein. Wenn kein anderes Material zur Verfügung steht, kann auch auf Rasenschnitt oder Stroh zurückgegriffen werden. Zwar erfüllen beide Materialien eine gewisse Schutzfunktion für den Boden, jedoch sind sie auch mit einigen Nachteilen behaftet. Der Rasenschnitt ist meist noch sehr feucht und kompakt und es kommt oft einfach nur zu Fäulnisprozessen, vor allem wenn er sehr dick aufgetragen wird. Er sollte also zumindest vor dem Ausbringen angetrocknet werden. Außerdem erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Unkräutern/Beikräutern im Beet, welche aus dem Rasenschnitt aufkeimen. Stroh ist recht grob von der Struktur her und schwimmt oft beim Gießen stark auf. Beide Materialien liefern auch nur wenige und auch nur für kurze Zeit Nährstoffe. Idealerweise wird mit unserer Bio Faser gemulcht. Diese ist strukturstabil, wird nicht vom Wind verweht und versorgt den Boden mit Nährstoffen.


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