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Riedlingsdorfer Schwarzerde von Sonnenerde, Detailfoto von der Erdenstruktur

Riedlingsdorfer Schwarzerde

Herstellung

Herstellung aus Qualitätskompost A+, Pflanzenkohle, Steinmehl, Ziegelsplitt, lehmiger Sand, Bodenaktivator, gesiebt auf 15 mm

Nach dem Vorbild der Terra Preta wurde nach langjährigen Versuchen und Forschungsarbeiten die "Riedlingsdorfer Schwarzerde" entwickelt. Wenn diese Erde richtig eingesetzt wird, ist eine dauerhafte Fruchtbarkeit gewährleistet und ein regelmäßiger Düngereinsatz nicht mehr erforderlich. Die Ursache ist in der speziellen Zusammensetzung der Erde (Kompost, Pflanzenkohle, Tonmineralien, Spurenelemente) sowie in einer speziellen Mikrobiologie (Mykorrhizapilze, N-bindende Bakterien) zu finden, die einerseits ein verlustfreies Bodensystem und eine ständige Stickstoffnachlieferung, aber auch eine verbesserte Nährstoffbereitstellung gewährleisten. 

 

 

Anwendung

Die Riedlingsdorfer Schwarzerde ist eine Fertigerde für die Anwendung im Freien oder in einem Hochbeet. Sie kann in beliebiger Schichtstärke verwendet werden. Bei der Pflanzung von Wurzelgemüse wird eine Schicht von zumindest 20-30 cm empfohlen.

Wie jede andere Erde auch, soll die Riedlingsdorfer Schwarzerde immer mit organischem Material bedeckt sein - unsere Biofaser eignet sich dafür bestens, es kann aber jedes organische Material (wie zB. Rasenschnitt) aus dem eigenen Garten verwendet werden. Durch den hohen Anteil an aktivierter Pflanzenkohle werden alle Nährstoffe aus dem Mulchmaterial zwischengespeichert, bis sie entweder von den Pflanzen aufgenommen oder zu Humus umgewandelt wurden.

 

Terra Preta

Damit die Terra Preta entstehen konnte, musste das Bodensystem nicht nur mit Kohlenstoff (Holzkohle), sondern auch mit einer Vielzahl an Nährstoffen angereichert werden. Die Ureinwohner des Amazonasgebietes erreichten dies in Form einer perfekten und nahezu verlustfreien Recyclingwirtschaft. Alle Abfälle, die in den Siedlungen anfielen - angefangen von den eigenen Fäkalien bis hin zu den Speiseresten, den Gartenabfällen, den Fischgräten, Knochenresten und anderen tierischen Abfällen - wurden in Verbindung mit den Resten aus der Holzkohleherstellung auf den Gartenbeeten regelmäßig aufgebracht. Zusätzlich wurde auch regelmäßig Schlamm aus dem Amazonas eingesetzt. Die Holzkohle fungierte dabei wie ein Schwamm, der die Nährstoffe in dem extrem durchlässigen Boden festhielt. Mit dem Amazonasschlamm wurden immer wieder frische Mineralstoffe und Spurenelemente nachgeliefert, die Fisch- und Tierabfälle lieferten vor allem Kalzium und Phosphor.

All diese Abfälle wurden entweder direkt auf den Boden aufgebracht oder auf Haufen zwischengelagert und somit vor der Aufbringung einem gewissen Verrottungs-(Kompostierungs)prozess unterworfen. Vor allem aufgrund der beigefügten Reste aus der Holzkohleherstellung gab es nahezu keine Nährstoffverluste und somit wurde das Bodensystem im Laufe der Jahrhunderte immer mehr mit Nährstoffen angereichert.

Weiters haben diese Indios eine Art "Baumgartenkultur" betrieben - es wurden also immer Obstbäume gepflanzt, darunter Fruchtsträucher, darunter Feldfrüchte (Mais, Bohnen, Kürbis). Durch diesen Etagenaufbau und der gleichzeitig herrschenden Wurzelvielfalt waren die Flächen extrem produktiv, der Boden war immer bedeckt und die starken Niederschläge konnten die Nährstoffe nicht auswaschen. Diese Bodensysteme wurden daher trotz ihrer hohen Produktivität von Jahr zu Jahr fruchtbarer!

In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass die Terra Preta nach Meinung nahezu aller Experten nicht in Verbindung mit Milchsäuregärung entstanden ist! Es handelt sich dabei um ein deutsches Phänomen, wobei es der "EM-Lobby" gelungen ist, das Thema Terra Preta mit dieser sauren Gärung zu verknüpfen und in den Köpfen vieler Gartenliebhaber zu verankern. Milchsäuregärung (oder "Bokashi"-Herstellung) ist eine hervorragende Möglichkeit, um organische Massen nahezu verlustfrei zu konservieren. Für die Herstellung von stabilen Bodensystemen hingegen wird aber eine völlig andere (aerobe) Mikrobiologie benötigt!

Vorteile

In vielen Reihenversuchen wurde bestätigt, dass in dieser Erde bis zu 25 kg Gemüse pro m² geerntet werden können - und zwar ohne Düngung und ohne Pflanzenschutz. Diese hohe Fruchtbarkeit lässt auch mit den Jahren nicht nach, sondern bleibt tatsächlich aufrecht.

Zusätzlich ist diese Erde ein Kohlenstoffspeicher - durch den Kauf und die Anwendung betreibt man also auch aktiven Klimaschutz. Der Kohlenstoff aus der Pflanzenkohle bleibt über Jahrhunderte stabil, bei richtiger Handhabung (Molchen) reichert sich in dieser Erde zusätzlich Humus (und damit Kohlenstoff) an.

Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man nicht nur höchste Erträge erwirtschaftet, sondern gleichzeitig auch weniger Arbeit hat und aktiven Klimaschutz betreibt!

Preise

EinheitPreis
12 L Kübel (Selbstabholung)4 €
18 L Sack17,90 €
BigBag (1 to - nur auf Bestellung)181,60 €
1 m³ (lose)180 €
1 to (lose - ab 5 Tonnen)160 €

Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

18 Liter Sack Riedlingsdorfer Schwarzerde von Sonnenerde
12 L 18 L 1 to
Profilbild von Markus Schiller, Baumschule Schiller
Markus Schiller
DIE Baumschule wenn es um alte Obstsorten geht!

Wir verwenden seit vielen Jahren das Produkt "Humus" der Firma Sonnenerde und sind von der gleichbleibend hohen, ständig verfügbaren Qualität beeindruckt. Für uns als Gartengestalter ist es wichtig, dass wir nach einer telefonischen Bestellung auch genau das bekommen, was wir uns vorgestellt haben - und dabei ist die Firma Sonnenerde unschlagbar.

Baumschule Schiller
7412, Wolfau
Oberbergenstraße 17

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