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Toter Boden V | Haben unsere Maßnahmen funktioniert?

KompostierungNatur-Garten 12.05.21 / Gerald Dunst

In diesem Video zeigen wir Euch den ersten Kontrollgang um das Wachstum der Gründüngung und auch die Bodenentwicklung zu beurteilen. Gleich beim ersten Blick fällt auf, dass sich die Gründüngung sehr unterschiedlich entwickelt hat.

In den beiden ersten Glashäusern sind viele Pflanzen bereits in Blüte und das Massenwachstum ist eher gering. Es sieht hier also ganz nach einem Trockenstress aus. Dies wird auch durch die Spatendiagnose bestätigt. Die Wurzeln sind nur in dem durch die Fräse aufgelockerten Bereich eingedrungen - darunter ist der Boden fest und wurzelfrei. Außerdem ist der Boden extrem trocken - sowohl in der oberen Bodenschicht als auch im festen Teil darunter.

Als wichtigste Maßnahme muss hier einmal sehr intensiv beregnet werden - mindestens 80-100 Liter pro Quadratmeter - damit das Wasser in die tieferen Bodenschichten vordringen kann. Das dritte Glashaus zeigt einen deutlich massigeren Wuchs und die Pflanzen blühen noch wenig. Die Spatendiagnose zeigt, dass hier bereits einige Wurzeln in die Spalten des Unterbodens eingedrungen sind. Aber auch hier ist es noch zu trocken, weshalb dieselbe Empfehlung gegeben wurde, nämlich intensiv zu bewässern, anschließend die Bewässerung aussetzen damit möglichst viele Wurzeln in die Tiefe gelockt werden.

Es wird hier also versucht, den Unterboden mithilfe der Biologie zu lockern und zu beleben. Wenn dies gelingt, könnten wir uns eine aufwendige mechanische Bearbeitung ersparen.

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