Heidelbeeren richtig pflanzen | Was muss man beachten?

23.03.22 Regina Dunst

Wie pflanzt man erfolgreich Heidelbeeren? Alles was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr in diesem Video. 

Es gibt Kulturheidelbeeren und Waldheidelbeeren. Beide benötigen, um gut gedeihen zu können, saure Erde mit einem pH-Wert von 4,5 bis 5,5. Sie unterscheiden sich in der Wuchsform und den Früchten. Kulturheidelbeeren können bis zu 2 m hoch werden und die Früchte sind wesentlich größer und innen hell. Waldheidelbeeren werden ungefähr 50 cm hoch, haben kleinere Früchte, die ganz durchgefärbt sind. Wenn man sie isst, färben sich Zunge und Zähne leicht bläulich. Sie besitzen mehr gesunde Inhaltsstoffe, als die Kulturheidelbeeren.

Sie sind Flachwurzler, lieben es leicht feucht, aber Staunässe vertragen sie nicht. Kulturheidelbeeren lieben die Sonne, Halbschatten tolerieren sie aber auch. Waldheidelbeeren lieben Halbschatten. Gegossen wird bevorzugt mit Regenwasser, denn Leitungswasser kann viel Kalk beinhalten, welches den Heidelbeeren schadet. Kalk im Wasser erhöht auf Dauer den pH-Wert im Boden. Heidelbeeren kann man auch erfolgreich in Töpfe pflanzen (mindestens 30l).

Gute Sorten sind: „Hortblue petite“ (trägt zweimal im Jahr und wird nur ca. 1m hoch) „Ama“ (wird 1,2 m hoch, trägt im Herbst ein zauberhaftes Blätterkleid in rot, gelb und orange) „Reka“ (wächst sehr stark (1,5 m hoch), hat große schmackhafte Früchte und eine reiche Ernte). Setzt man zwei Heidelbeeren in unmittelbarer Nähe, erhöht das den Ertrag.

Die saure Erde sollte unbedingt TORFFREI sein, denn durch Torfabbau zerstört man die Moore. Sie sind wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere und speichern obendrein viel CO2, das wiederum dem Klima zu gute kommt.

Viel Freude beim Pflanzen der köstlichen Heidelbeeren!

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