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Pflanzenkohle | Selber herstellen mit der Grubenmethode

Natur-Garten 11.04.20 / Gerald Dunst

Mit dieser Methode kann jeder Pflanzenkohle auch in größeren Mengen herstellen, sofern das Betreiben von offenen Feuerstellen nicht gänzlich verboten ist.

Es wird eine Grube in den Boden gegraben und darin ein Feuer entzündet. Sobald genügend Hitze vorhanden ist, wird die heiße Asche (bzw. glühende Kohle) auf den Boden gedrückt und eine neue Holzschicht aufgelegt. Wenn die Oberfläche vom neuen Holz weiß wird, ist das ein Zeichen, dass die Veraschung beginnt und es ist höchste Zeit, die glühenden Kohlen wieder auf den Boden zu drücken und die nächste Holzschicht draufzulegen. Das Prinzip dieser Methode ist denkbar einfach: Die Flamme an der Oberfläche verbraucht den ganzen Sauerstoff - von unten kann durch die geschlossene Grubenform kein Sauerstoff nachgeliefert werden und deshalb bleibt hier die produzierte Kohle auch stabil und kann nicht weiter vergasen und zu Asche werden. Wichtig ist, dass die verkohlten Stücke immer nach unten gedrückt werden und eine gleichmäßige Holzschicht aufgelegt wird.Wenn man kein Holz mehr hat, oder den Prozess aus anderen Gründen abbrechen möchte, muss die Kohle mit Wasser, am besten von unten nach oben gelöscht werden. Die produzierte Pflanzenkohle wird dann aus der Grube geschöpft und zum Trocknen aufgelegt. Um die Wirkung zu erhöhen, muss diese noch zerkleinert werden - auch dazu gibt es mehrere Möglichkeiten - vom Hammer bis zum Autoreifen.Viel Spaß und viel Erfolg bei den ersten Verkohlungsversuchen!

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