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Kompostierung im Hausgarten | Teil 2

KompostierungNatur-Garten 23.11.18 / Gerald Dunst

Beim 2. Umsetzen ist der Kompost nun schon insgesamt 2 Wochen alt. Das Material ist gut angerottet und wird noch einmal perfekt durchmischt, kontrolliert und zu einer neuen Miete aufgesetzt. Diese Miete kann dann über den Winter liegen bleiben und ergibt im Frühjahr einen perfekten Kompost.

Das zweite Umsetzen geht schon viel leichter und erfolgt völlig gleich wie das erste Umsetzen. Es geht wieder darum, die einzelnen Schichten so gut als möglich zu durchmischen, die Feuchtigkeit zu kontrollieren und aus dem gemischten Material eine neue Miete aufzusetzen. Da ein Großteil schon gut verrottet ist und auch die gröberen Stängel schon deutlich weicher geworden sind, geht das viel leichter als beim ersten Umsetzen. Es darf bei diesem Umsetzen kein frisches Material mehr zugesetzt werden. Wenn die Mischung also jetzt zu feucht ist, dann wird der Prozess über den Winter völlig anders ablaufen und es werden sich nach der Temperaturphase viele Kompostwürmer einnisten, die dieses feuchte Material dann verdauen. Es entsteht dann ein sehr nährstoffreicher Wurmkompost, der nicht als Erde, sondern als Dünger eingesetzt werden kann. Der Volumsschwund wäre dabei enorm - es würde also viel weniger Kompost übrig bleiben (dafür sind die Nährstoffe aber aufkonzentriert worden). Unser Ziel ist es aber einen Kompost zu erzeugen, der im Frühjahr auch als Anzuchterde eingesetzt werden kann. Daher wäre die optimale Feuchtigkeit sehr wichtig. Zu trockenes Material darf natürlich wieder mit Wasser befeuchtet werden. Da kein weiteres Umsetzen bis zum Frühjahr vorgesehen ist, sollte der Kompost nun zugedeckt werden. Dazu eignet sich am besten ein atmungsaktives Abdeckvlies. Der Anflug von neuen Unkrautsamen wird damit verhindert und der Kompost kann bis in die Außenzonen gleichmäßig verrotten und ist zudem vor übermäßiger Feuchtigkeit geschützt.

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