Kompoton
Herstellung:
Kompoton besteht aus Kompost und Tonsand. Dabei wird hart gebrannter Ton (Dachziegel) feinst vermahlen und auf 2,5 mm abgesiebt. Fertiger Tonsand wird im frühen Rottestadium dem Kompost beigemischt. Dadurch kann dieser Sand voll in den Ton-Humuskomplex eingebunden werden, ohne dabei seine positiven Eigenschaften zu verlieren.Eigenschaften von Tonsand:
Tonsand ist der einzige Sand, der Wasser speichern kann – 1 m3 speichert bis zu 400 Liter Wasser. Durch die große Oberfläche können sich hier natürliche Mikroorganismen ansiedeln, wodurch der Nährstofffluss zu den Pflanzen verbessert wird. Gleichzeitig bleibt aber eine ausreichende Wasserdurchlässigkeit gegeben.Eigenschaften von Kompoton:
Kompoton vereinigt die Vorteile von Kompost mit den Vorteilen von Tonsand und ist somit der beste Zuschlagstoff für die Herstellung von professionellen Erden und Substraten.Vorteile von Kompoton:
1) Beste bodenphysikalische Eigenschaften: Sehr hohe Wasserspeicherfähigkeit bei gleichzeitig hoher Durchlässigkeit. (Durch die Beimengung von Tonsand wird der scheinbare Widerspruch von hoher Wasserspeicherkraft und gleichzeitig hoher Durchlässigkeit des Bodens aufgehoben und somit ein optimiertes Nährmedium für die Pflanzen geschaffen.
2) Optimale Nährstoffversorgung mit allen Mikronährstoffen: Die Spurenelement-Versorgung der Pflanzen wird oft vernachlässigt, mit Kompoton ist auch dieser Teil der Nährstoffversorgung für Jahre gesichert!)
3) Hohe Nährstoffbevorratung mit den Hauptnährstoffen Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium: Keine Nachdüngung in den ersten Jahren. Eine regelmäßige Düngung ist nur mit Sticktoff erforderlich!
4) Keine Auswaschungsgefahr durch 100%ige organische Bindung sämtlicher Nährstoffe: Auch der vorhandene Stickstoff ist zu 100% organisch gebunden und wird nur dann freigesetzt, wenn die Pflanze gerade diesen Nährstoff braucht.
5) Optimale Pflanzenernährung: Alle Nährstoffe liegen in organisch gebundener Form vor und können durch die Mikroorganismen bei Bedarf freigesetzt werden. Durch diese biologische Form der Pflanzenernährung erreicht man eine viel gleichmäßigere und bedarfsgerechtere Pflanzenernährung als vergleichsweise mit wasserlöslichen Handelsdüngern.
6) Vorbeugender Pflanzenschutz durch biologische Stabilisierung: Die enthaltenen Wirkstoffe wie z.B. Enzyme, Fermente und Antibiotika werden teilweise von den Pflanzen direkt aufgenommen und schützen die Pflanze damit von innen heraus. Die Resistenz der Pflanzen wird dadurch erhöht.
7) Sehr hohe Sorptionskraft: Dadurch wird der aufgebrachte Stickstoff-Dünger sofort gebunden und bei Bedarf an die Pflanzen wieder abgegeben.




